Formensprache digitaler Bilder

 

Digitale Tiefenstruktur; Virtueller Gebäudegrundriß; Formensprache; Burkhard Zimmermann 2016;
Formensprache der Deep Structure Art. Ausschnitt aus einem Tiefenstrukturbild. Burkhard Zimmermann 2016

Auf der Suche nach wiederkehrenden Formen in den Tiefenstrukturen.

Die Formensprache digitaler Tiefenstrukturen frappiert mich. Sie könnte letztlich auf die verborgenen Spuren der in den Algorithmen digitaler Bildbearbeitung verwendeten Mathematik hinweisen.

Wenn ich in die Tiefe und in die Weite digitaler Bilder gehe – vgl. meine Beiträge  Tiefenstrukturen digitaler Bilder und Kartographie digitaler Bilder – stoße ich immer wieder auf auffallend ähnliche  formale Details. Ich spreche daher von der Formensprache  digitaler Tiefenstrukturen.

Da sehe ich Seen und Flüsse, an deren Ufern einzelne oder mehrere Gebäude, Dörfer und Städte zu liegen scheinen.

Da erscheinen Strukturen und Gebilde, die an die Grundrisse von antiken Palästen, Tempeln und Kirchen erinnern, ähnlich denen, die Archäologen bei ihren Grabungen freilegen oder unter Wasser aufspüren.

Wiederholungen einfacher oder komplizierterer Muster, gerne einfärbig oder bunt,finde ich seltener als Muster ohne Wiederholung bzw. Rasterung.

Allerhand Formen aus der Geometrie wie KegelschnitteKreise, Ellipsen, Hyperbeln und Parabeln – findet man öfters in mehr oder weniger reiner Ausprägung. Dazu noch Vierecke, Rechtecke, Quadrate, Parallelogramme, Trapeze und Dreiecke, mit oder ohne Rahmung. 

Mit etwas Glück stößt der  experimentierende Pixelkünstler im Feld der Wellenlinien auf so reine Sinuskurven wie in einem Bild der Galerie zu sehen.

Und ab und zu mal gelangt man zu sehr symmetrischen Figuren.

Unübersehbar erscheinen sehr oft Streifen- und Fadenmuster, mal gerade, meist aber irgendwie ge- und verbogen. Oder gewellt. Vergrößert man die Fäden, so findet man meist eingeschlossene Blasen  oder Zellstrukturen wie bei einer Fadenalge. Oder sehr dekorative  Perlenreihen.

Überhaupt die Biostrukturen: Ein- und Mehrzeller, Würmer, Gewebeschnitte, Röhren wie Blutgefäße,…

Und immer wieder Landschaften. Sie gleichen Satellitenbildern, Luftaufnahmen, Landkarten mit physischer Darstellung. Seen, Flüsse, Inseln, Atolle,…Erhebungen mit den typischen Höhenlinien. Und „Augen“ gibt es auch immer wieder zu finden…

Gegenständlich oder gegenstandslos?

Der Phantasie und der Bewunderung des experimentierenden Betrachters sind keine Grenzen gesetzt. So man denn dem natürlichen Drang des menschlichen Gehirns zur Suche nach bekannten Gegenständen und Mustern im Gegenstandslosen nachgibt.

So, genug  von der vielfältigen Formensprache der Tiefenstrukturen geschwärmt: sieh Dir die Formensprache digitaler Bilder selbst an einigen typischen Bildern an:

Formensprache: Grundriss: Palast mit Säulenhalle. Burkhard Zimmermann 2016

 

Ciao sagt Dein Blogger

Burkhard Zimmermann

 

Burkhard Zimmermann; Blogger; Formensprache digitaler Tiefenstrukturen;
Euer Blogger Burkhard Zimmermann schrib den Beitrag über die Formensprache von Tiefenbildern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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