Einsatz von 3D-Computergrafik

Experimente mit 3D-Computergrafik 

Burkhard Zimmermann 2018.
Burkhard Zimmermann 2018. Mittels Blender gestaltetes 3D-Objekt

 

Der Besuch des ARS ELECTRONICA-Festivals 2017 in Linz  und der Messe PLAY AUSTRIA 2017 in Wien überzeugten uns – Burkhard und Antonia – davon, mit Software-Programmen zu experimentieren, wie sie auch Spiele-Entwickler verwenden. Wir ließen uns von den FH-Studenten ihre neuesten Entwicklungen einschließlich AR und VR zeigen und wählten die für unsere Zwecke passenden Programme UNITY, Blender und Make Human aus. Alle drei Pakete sind Freeware und sehr verbreitet.   

Zum Einstieg begannen wir, uns mit diesen Programmen vertraut zu machen. Während Blender darauf spezialisiert ist, 3D-Objekte zu gestalten, erzeugt man mit Make Human Menschen bzw. humanoide Wesen. Unity ist die eigentliche Spiele-SW, in die die Blender-Objekte und  Make Human-Wesen als Spielfiguren und Gegenstände eingesetzt werden können.

Blender ist eine Software aus der Gruppe der 3D- Computergrafiken und basiert auf dem Prinzip der Vektorgrafik. Die Modellierung beliebiger 3-dimensionaler Körper erfolgt nach dem Prinzip der sog. Konstruktiven Festkörpergeometrie oder Constructive Solid Geometrie/CSG. Der Ausgang für so eine Geometrische Modellierung sind sog. Graphische Primitive, bei Blender am Startbildschirm ein Würfel, weitere Primitive wie Kugeln, Zylinder, Kegel,etc sind abrufbar.

Screenshot der Arbeitsoberfläche der Blender Software
Burkhard Zimmermann, 2018. Der Startbildschirm von Blender mit der Arbeitsfläche und den Eingabe-Feldern für Werkzeuge, Importe, Animationen, Speicherung,…

Drahtgittermodelle, Einfärbungen, eine große Zahl von Tools für Drehung, Verschiebung, Größenänderungen, Extrudieren etc. findet man an den Rändern der Arbeitsfläche.

Meine Erfahrungen nach ca. einem Jahr Experimentieren mit der Blender Software sind durchaus positiv. Wozu ich sagen muss, dass ich bisher nur einen winzigen Bruchteil der Möglichkeiten genutzt habe, die Blender bietet!

Anfangs irritieren diese in unzähligen Untermenüs versteckten Gestaltungsmöglichkeiten. Doch mit Hilfe eines einführenden Fachbuches und mittels Drauflos-Experimentieren gelingen sehr bald annehmbare Objekte. Diese Computergrafiken haben durchaus künstlerischen Charme, sei es im 3D-Drahtgitterlook, sei es in färbbarer Vollkörper-Optik. Durch Drehen, Verschieben, Durchdringung lassen sich unendlich vielfältige Kreationen erschaffen. Jeden Arbeitsschritt speichere ich ab und kann dann immer darauf zurückgreifen und neue Varianten gestalten.

Bisher war ich eigentlich nur am Weiterverarbeiten und letztlich Ausdrucken von mit Blender gestalteten Bildern interessiert. Deshalb fertige ich von der Zwischen- und Endergebnissen jeweils einen Screenshot an. Windows ist so nett, mir dazu gleich den richtigen Blender-Link dazuzugeben, sodass ich jederzeit wieder einsteigen und weiterarbeiten kann. 

Diese Screenshot-JPEG-Bilder kann ich in Photoshop wieder weiter verändern, ich kann sie auf Papier oder Leinwand ausdrucken; und sie dann mit Acrylfarben übermalen…

 

 

 

 

 

 

 

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